Unsere Homelifte können auch im Aussenbereich eingesetzt werden. Dies gilt sowohl für Neubauten mit Treppenhäusern im Kaltbereich, als auch für den Aussenanbau bei Altbauten. Häufig werden die oberen Stockwerke dabei direkt über Balkone erschlossen. Die Investitions- und Wartungskosten liegen deutlich tiefer als bei herkömmlichen Aufzügen. Auch im Gestaltungsbereich ist viel Spielraum vorhanden.
Schachtvarianten beim Aussenaufzug
Homelifte kommen bekanntlich ohne Betonschacht aus. Dies gilt auch für Lifte, welche im Aussenbereich installiert werden. Ausschlaggebend für die Wahl des richtigen Liftschachtes ist, ob alle Liftzugänge im Kaltbereich liegen, oder ob der Lift über einen Wanddurchbruch direkt in den Warmbereich führt.
Falls alle Liftzugänge im Kaltbereich liegen, kann der Aufzug problemlos in einen selbsttragenden Liftschacht integriert werden. Die Schachtverkleidung besteht dabei entweder aus styroporgefüllten, weiss lackierten Stahlsandwichelementen oder aus Elementen aus Sicherheitsglas. Bei Neubauten wird manchmal auch die etwas teurere Variante eines bauseitigen Betonschachtes gewählt.
Beim nachträglichen Anbau des Aussenlifts in einem Altbau muss das obere Stockwerk manchmal über einen Wanddurchbruch direkt in den Warmbereich erschlossen werden. Dies ist insbesondere bei mehrstöckigen Einfamilienhäusern der Fall.
Wanddurchbrüche sind aus physikalischer Sicht etwas problematisch, da sie einen erheblichen Einfluss auf die Wärmeisolation eines Gebäudes haben. Bei dieser Variante des Aussenliftes empfehlen wir deshalb einen bauseitigen Schacht. Die einfachste und platzsparendste Variante ist eine Holzständerkonstruktion. Diese isoliert wärmetechnisch hervorragend und kommt mit einer Dicke von 14 - 16 cm aus. Dies Installation ist ausserdem kostengünstig und äusserst schnell realisiert.
Aussenlifte benötigen immer eine Baubewilligung
Für die Nachrüstung eines Homeliftes im Aussenbereich ist praktisch in jedem Fall eine Baubewilligung notwendig. Dies verzögert die Installation des Liftes im Normalfall um etwa zwei Monate. Wann immer möglich versuchen wir deshalb, den Lift im Innenbereich nachträglich einzubauen.
Die Installation im Innenbereich kann nicht nur schneller realisiert werden, sie ist auch auf der Kostenseite attraktiver. Dies gilt sowohl für die Installations- als auch die Wartungskosten, wie wir im nachfolgenden Abschnitt sehen werden.
Preise und Kosten eines Liftes im Aussenbereich
Jeder Aussenaufzug ist ein Projekt für sich, mit unterschiedlichen Gegebenheiten und Anforderungen vor Ort. Die folgenden Preisangaben sind deshalb lediglich als Richtpreise zu verstehen.
Die Kosten für einen Aussenlift in einem selbsttragenden Liftschacht über zwei Stockwerke betragen etwa 35'000.- Franken. In diesem Richtpreis sind sowohl Lieferung und Montage als auch die Mehrwertsteuer enthalten. Pro zusätzlichem Stockwerk muss mit Mehrkosten von etwa 8'000.- Franken gerechnet werden.
Falls der Lift in einen bauseitigen Liftschacht installiert werden soll, müssen diese Kosten ebenfalls berücksichtigt werden. Auch bauseitige Leistungen wie allfällige Wanddurchbrüche müssen in die Gesamtkostenanalyse einfliessen.
Für Homelifte im Aussenbereich werden immer 2 Wartungen pro Jahr empfohlen. Bei Wartungskosten von ca. 600.- Franken pro Service muss deshalb mit Wartungskosten von etwa 1'200.- Franken pro Jahr gerechnet werden. Dies entspricht ungefähr einem Viertel der zu erwartenden Wartungskosten für einen herkömmlichen Aussenlift.

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Installationsbeispiele von Homeliften im Aussenbereich
Nachfolgend finden Sie einige Beispiele von Aussenlift-Installationen, die wir in den letzten Jahren realisieren durften. Klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Grösse anzuschauen.



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